Hilfsprojekte von Freunden

In den letzten Jahren habe ich viele Referenten / Fotografen / Freunde getroffen, die auf Ihren weiten Reisen Hilfsprojekte vor Ort gegründet haben und diese langfristig unterstützen - eine wunderbare Idee. Schauen Sie mal, welche wunderbaren Aktivitäten da entstanden sind !

Wiederaufforstung des Mata Atlântica-Tropenwaldes

Auch AMAP e.V. trägt mit seiner Arbeit zum Klimaschutz bei, er wurde gegründet von Markus Mauthe. Der Verein kauft Farmland an der Kakaoküste Brasiliens und forstet degradierte Flächen mit Atlantischem Regenwald auf, was langfristig nicht nur große Mengen CO2 bindet, sondern auch den Lebensraum bedrohter Tierarten erweitert. Auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse werden bis zu 50 verschiedene Baumarten gepflanzt. Gleichzeitig arbeitet der Verein eng mit den einheimischen Bauern zusammen, deren Kakaowälder sehr naturnah und artenreich sind.

Werden Sie Förderer der Arbeit von AMAP e.V. und sorgen Sie mit einer regelmäßigen Zuwendung dafür, dass Projekte zum Schutz des Mata Atlântica Regenwaldes direkt vor Ort weitergeführt und ausgebaut werden können. Ausführliche Informationen unter der Webseite von AMAP e.V.

Schulbau in Osttibet - Region Kongpo

Der Verein Kongpo Chukla e.V. gründete sich auf Initiative von Olaf Schubert  im September 2000. Auf seinen Reisen durch Tibet war er wiederholt unterwegs in der Region Kongpo im Osten der Autonomen Tibetischen Region (TAR), etwa 400 km östlich von Lhasa. Das Gebiet Kongpo in der Nähe des berühmten BassumTso-Sees ist eine sehr traditionelle Region in Tibet. Das Gebiet liegt zwischen 2500m-4000m hoch. Hier wachsen die größten und dicksten Bäume Tibets. Durch die Täler der Region zwängen sich große Wasserströme wie der Yarlung Tsangpo (später Brahmaputra) Richtung Indien. Berühmt ist die Gegend durch ihre faszinierende Natur. Hier leben noch Bären in den unzugänglichen Bergwäldern. Kongpo ist außerdem reich an Heilpflanzen für die chinesische und tibetische traditionelle Medizin.

Die beiden Regenzeiten 1999 und 2000 fielen sehr reichhaltig aus. Durch die anfallenden Wasser- und Schlammmassen wurden in Kongpo bei Chukla insgesamt vier Dorfschulen ganz oder teilweise zerstört. Alle 4 Schulen liegen in sehr abgelegenen Tälern, die teilweise nur zu Pferd oder zu Fuß erreichbar sind. In ganz Deutschland helfen dabei Mitglieder des Vereins, die für dauerhafte Spenden sorgen und die Idee in ihrer jeweiligen Region bekannt machen.

 

Schulprojekt in Sri Lanka

Barbara Vetter hat im Rahmen der Lichtbildarena 2016 die Schirmherrschaft für ein besonderes Schulprojekt in Sri Lanka übernommen. Im Lanka Learning Center können Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Konfessionen Bildung und Ausbildung erhalten. Sie bekommen hier eine Chance auf eine selbstbestimmte und freie Kindheit sowie eine eigenständige Zukunft. Barbara Vetter kam mit dem Lanka Learning Center im Frühjahr 2016 erstmals in Berührung, als sie dessen Gründer, Vincen Francis Jesudasan, auf ihrer Sri Lanka-Reise kennen lernte – eine Begegnung, die ihre Reiseziele nicht nur veränderte, sondern sie sehr berührte und aktiv werden ließ… Vincen Francis Jesudasan hat eine Vision – durch Zugang zu Bildung, Sport, Berufsausbildung u.v.a.m. soll Kindern und Erwachsenen jeglicher Konfessionen und Ethnien eine bessere Zukunft ermöglicht werden.

Verein zur Unterstützung indigener Völker

Der Verein TATANKA OYATE wurde von Dirk Rohrbach 2003 gegründet. TATANKA OYATE ist ein Begriff aus der Sprache der Lakota-Sioux und bedeutet Büffel Nation. Der Name steht voller Respekt für das Tier, das den Indianern der Großen Prärien für Jahrhunderte das Überleben sicherte. Sie sehen sich aber auch als Teil der großen Büffel Nation, deren Zukunft heute ungewiß ist. 

Tatanka Oyate e. V. unterstützt Projekte, die sich für den Erhalt von Sprache, Kultur und Traditionen engangieren, auch als Schlüssel zur Identität eines Volkes. Viele Indianer aber sprechen heute nur noch englisch, der Einfluß der westlichen Zivilisation scheint übermächtig. Erst allmählich erinnern sich mehr und mehr Jugendliche ihrer Wurzeln und entscheiden sich für den 'roten' Weg. 

Durch das Engagement konnten bislang unter anderem Lehrbücher für die Lakota-Sprache entwickelt und Sprachcamps für Kinder finanziert werden. Tatanka Oyate organisiert außerdem Spendenreisen ins Pine Ridge Reservat, um weiteren Projekten zu helfen. Im Rahmen der zweiwöchigen Touren erhalten die Teilnehmer spannende Einblicke in das heutige Leben der Lakota.

Im Zentrum der Unterstützung steht derzeit ein Projekt im Pine Ridge Reservat von South Dakota. Lakota Immersion Childcare ist ein Kinderhort in Oglala, in dem seit dem Jahr 2012 die Kleinkinder von Betreuern versorgt werden, die ausschließlich Lakota mit ihnen sprechen. So werden sie schon in der frühen Phase der Sprachentwicklung spielerisch an die Sprache ihrer Vorfahren herangeführt und haben beste Chancen, die erste Generation neuer Sprecher zu bilden.

Inzwischen ist das Projekt gewachsen, im Sommer 2016 wurden die ersten Kinder des Hortes in einer neue geschaffenen Vorschulklasse an der Red Cloud Indian School in Pine Ridge unterrichtet. Die Curricula für weiterführende Schulklassen werden gerade entwickelt. Und auch Eltern und Geschwister der Kinder können mit Sprachkursen und Online-Tools Lakota lernen.

Dachverband für weltweite Projekte

Der Verein GlobalSocial-Network e.V. (GSN) wurde 2018 von Axel Brümmer gegründet. Auf seinen Reisen über 30 Jahre in der ganzen Welt wurde er sensibilisiert für die verschiedenen Kulturen, ihre Lebensweisen und Lebensumstände. Als er erneut für Recherchen für einen neuen Vortrag durch die Welt reiste, erkannte er, dass soziale Probleme durch Umweltzerstörung verstärkt werden, Umweltzerstörung wiederum häufig durch soziale Probleme entstehen. Es waren nun die Zerstörung der Umwelt und ihre sozialen Folgen sichtbar, unter denen vor allem Kinder leiden. Doch nur mit den Kindern können diese Probleme langfristig und nachhaltig gemindert werden, da sie den Schutz der Umwelt tragen müssen. Er traf viele Menschen vor Ort, die sich in sozialen Brennpunkten engagieren wollten, denen aber die Mittel, die Struktur oder die Ideen, oder auch einfach der Mut, fehlten.

Daraufhin wurde GlobalSocial als Dachverband für weltweite Projekte gegründet. Wir stellen eine Struktur für den Aufbau und finanzielle Unterstützung der Ideen und Projekte lokal engagierter Menschen zur Verfügung. Die Partner vor Ort sind angehalten, den Kindern Bildung zu ihrer eigenen Kultur und der Kulturen anderer Völker zu vermitteln, damit sie sich ihrer eigenen Identität bewusst werden, aber auch erkennen, dass wir alle Menschen sind und wir nur gemeinsam eine positive Zukunft gestalten können. Durch Freizeitaktivitäten werden die Kinder für gewisse Zeiten aus ihren sozialen Brennpunkten und Problemen herausgeholt. Es finden Schulungen und Aktionen, wie Aufforstungen von Wäldern oder Mangroven, zum Umweltschutz statt, welche die Kinder sensibilisieren sollen für die Notwendigkeit des Erhalts und Schutzes der Ökosysteme, in denen sie leben. Auch reine soziale Projekte werden unterstützt oder bei Bedarf akute Nothilfe geleistet.

GlobalSocial stellt Verknüpfungen zwischen ähnlichen Projekten in verschiedenen Ländern her, damit diese sich kennenlernen, voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen können. So entstehen ein internationaler Austausch und ein globales, sich unterstützendes und motivierendes Netzwerk mit einem länderübergreifenden Gemeinschaftsgefühl.

GSN hat mittlerweile Kooperationen in ca.70 Projekten und Kooperationen in 12 Ländern.

TARGET gegen das Verbrechen der Weiblichen Genitalverstümmelung

Das TARGET-Logo sagt es bereits aus, es ist „Das Auge, das über die Menschenrechte wacht.“ Mit dieser Vision gründeten Rüdiger und Annette Nehberg im Jahr 2000 die Menschenrechtsorganisation TARGET. Der gemeinnützige Verein arbeitet aktionsbetont am Ort des Geschehens, um vor allem das Verbrechen der Weiblichen Genitalverstümmelung weltweit zu beenden. Die sieben Gründer: Fünf Vertrauensleute sowie Annette Weber und Rüdiger Nehberg als Aktivisten kämpfen für das Recht der Mädchen und Frauen Afrikas auf körperliche Unversehrtheit.

Eines der wichtigsten medizinischen Hilfeprojekte ist die Geburtshilfeklinik am Rande der Danakilwüste bei den Afar in Äthiopien. Weiterhin werden die Waiãpi im brasilianischen Regenwald mit einer Krankenstation unterstützt.

TARGET agiert auf Grund der Vereinsstruktur schnell, unkonventionell und flexibel.
TARGETs Kontrolleure: Das Finanzamt, eine Rechtsanwaltskanzlei und ein vereidigter Steuerberater.

Mit einem hoch qualifizierten Beraterstab sichert TARGET den optimalen Einsatz der finanziellen und personellen Ressourcen:

  • Vertreter der Azhar-Universität in Kairo 
  • Islamische Autoritäten in Afrika
  • Der Zentralrat der Muslime in Deutschland
  • Das Auswärtige Amt
  • Die deutschen Botschaften
  • Prof. Dr. Udo Steinbach, ehemaliger Leiter des Deutschen Orient-Instituts Hamburg und jetziger Direktor des GIGA Instituts für Nahost-Studien
  • Der Verband der Frauenärzte e. V.
  • Zahlreiche ehrenamtliche Ärzte und Fachmediziner

 TARGET finanziert sich ausschließlich durch Spenden. TARGETs Kraft basiert auf einem Kreis von engagierten Förderern und einem überdurchschnittlich motivierten Team.

Schulprojekt im Hohen Atlas in Marokko

Auf Initiative von Annett Lotz und Wigbert Röth hat sich der Verein Ait Bouguemez e.V. im Frühjahr 2011 gegründet. Auf unseren Reisen haben wir mehrfach das abgelegene Tal Ait Bouguemez im Hohen Atlas in Marokko besucht und viel über die Lebensbedingungen seiner Bewohner erfahren.
Gemeinsam mit unseren Freunden möchten wir als Verein die Schulbedingungen für die Kinder im Ait Bouguemez-Tal nachhaltig verbessern. Wir unterstützen den Aufbau, die weitere Entwicklung und Bildungsprojekte der Schule „ecole vivante“ im Ait Bouguemez-Tal mit Geld- und Sachspenden.

Wenn auch Sie mithelfen möchten, dass die Idee des Vereins verwirklicht wird, freuen wir uns, Sie als Sponsor und Förderer oder Mithelfenden zu begrüßen. Weiteres Infomaterial gibt es über unsere Kontaktadressen oder im Internet.

FOTOKALENDER für soziale Hilfsprojekte

Der Name GAIA steht für die mythologische Mutter Erde und weibliche Urgottheit der alten Griechen und gilt seit jeher als Symbol der Wertschätzung für unseren Planeten und seine Bewohner.

Seit vielen Jahren wählt Martin Engelmann sorgfältig die schönsten Fotografien seiner Reisen aus, um diese in einem hochwertigen Kunstdruckkalender zu veröffentlichen und den Reinerlös Sozialprojekten in aller Welt zukommen zu lassen. In den letzten Jahren konnten somit rund 215.000 Euro für Sozialmaßnahmen von Nepal bis Mexiko zur Verfügung gestellt werden. GAIA wird auf PEFC-zertifiziertem Papier aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern gedruckt. Die regionale, FSC-zertifizierte Produktion in Österreich - von der Druckvorstufe bis zur Endfertigung - ist mir dabei ein besonderes Anliegen. In den vergangenen Jahren wurde GAIA insgesamt 3x in Folge mit Europas wichtigstem Kalenderpreis -  dem GREGOR INTERNATIONAL CALENDAR AWARD in der Kategorie „self publishing“ ausgezeichnet.

Diese 3 Sozialprojekte werden mit dem GAIA 2020 unterstützt!

"Round Table - Hand in Hand für Swasiland" mehr >>>

"Bolivien - Die Gefängniskinder von Santa Cruz Palmsola" mehr >>>

"Brasilien - Aufforstungsprojekt für Kinder einer Favela" mehr >>>

Der Verkaufserlös des GAIA-Fotokalenders 2020 wird im Frühjahr 2020 an die o.a. Projekte entsprechend verteilt. Unterstützen Sie diese Projekte mit dem Kauf von GAIA 2020. Diese Projekte entstehen in Zusammenarbeit mit den Vereinen GLOBAL SOCIAL NETWORK, AMAP und ROUND TABLE AUSTRIA.